Stadtratsfraktion

Hans Helmut Mertens verlässt UWG Fraktion

Listenmandat gehört nun eigentlich Volker Heitmann!

Liebe Bürger und liebe Freunde,

uns erreichte gestern eine schriftliche Austrittserklärung von Hans Helmut Mertens. Wir kennen uns schon aus gemeinsamen CDU Zeiten, seit Beginn der 80er Jahre. Wir hatten immer ein freundschaftliches Verhältnis zueinander und werden dies wohl auch in Zukunft haben. Wir sind viele Jahre den gemeinsamen politischen Weg bei der UWG Bergneustadt zusammen gegangen und haben viel erreicht. Umso mehr enttäuschte mich dieser Schritt von Hans Helmut Mertens.

Auslöser aus seiner Sicht war Sven Oliver Rüsches Streit mit dem Fraktionsvorsitzenden der türkischen FWGB. Er fand die Ausdrucksweise nicht in Ordnung. Sicherlich ist Oliver übers Ziel hinausgeschossen und hat dies auch selbst eingesehen und wird dazu noch eine gesonderte Stellungnahme abgeben.

Auf eine Entschuldigung des Fraktionsvorsitzenden der türkischen FWGB werden wir wohl vergeblich warten. Aber was Hans Helmut leider nicht mitbekommen hat, da er nicht in den sozialen Medien unterwegs ist, ist, dass wir als UWG Bergneustadt schon seit dem Wahlkampf im letzten Jahr von der türkischen FWGB immer wieder unter anderem als „Rassisten“, „Die Nazis“„ menschenverachtende UWG“, „Die vom rechten Rand“, „Rechter Mob“ verleumdet wurden und werden und das nur, weil wir zum Thema Neubau einer „Ditib-Großmoschee“ in Bergneustadt eine andere und sehr kritische Meinung haben.

Als bedauerlich empfinde ich es, dass Hans Helmut die angesetzten Termine, um über das Thema zu sprechen, nicht mehr wahrnimmt und so aus meiner Sicht einseitig eine Entscheidung getroffen hat. Er hat sich leider von Bürgern mit einer konträren Meinung zu der unseren beeinflussen lassen. Er hatte leider nicht den Mut, standhaft zu bleiben.

Klare Kante, wenn es sein muss, auch weiterhin: UWG Bergneustadt

Mich hat auch ein wenig verwundert, dass er die Sprache in öffentlichen Äußerungen anspricht, denn das ist nichts Neues. Kritische Ansprache und klare Kante ohne zu beleidigen, das erwarten unsere Wähler von uns.

Unsere klare Sprache sorgte im Wahlkampf für unseren Erfolg – auch für den Posten des Stv. Bürgermeister!

Und eben durch diesen Wahlkampf haben wir vier Sitze im Stadtrat errungen und nur dadurch ist Hans Helmut Mertens auch stellvertretender Bürgermeister aus Reihen der UWG Bergneustadt geworden. Ich habe ihn in den interfraktionellen Sitzungen gegen große Widerstände, unter anderem aus der SPD, durchgeboxt.

Er hat nicht maßgeblich mit seinen Stimmen zum UWG-Wahlerfolg beigetragen, sondern wie alle anderen zum Erfolg beigetragen. Und wenn Hans Helmut von sich als praktizierendem Christen spricht, wäre es nur fair und christlich gewesen, wenn er sein Mandat an Volker Heitmann weitergegeben hätte.

Sein Verhalten entspricht nicht dem Wählerwillen und stellvertretender Bürgermeister ist er nur durch uns geworden.

Wären wir leise, würde uns und unsere politische Arbeit kaum jemand wahrnehmen. Säbelrasseln gehört auch in der Kommunalpolitik mit zum Tagesgeschäft. Wer uns kennt, weiß ganz genau, dass wir uns für die Bürger einsetzen, Probleme deutlich ansprechen, uns nicht hinter Ausflüchten verstecken oder hinterlistig agieren. Unsere Einstellung ist bürgerlich-konservativ und christlich geprägt. Wir machen so weiter wie bisher.
Trotz dieses bedauerlichen Schrittes wünschen wir Hans Helmut für die Zukunft alles Gute.

Euer Lokalpatriot
Jens-Holger Pütz

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