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	<title>UWG Fraktionsvorsitzender Jens Holger Pütz - erwähnt auf UWG Bergneustadt (Unabhängige Wählergemeinschaft)</title>
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	<description>UWG Stadtratsfraktion - Stadtrat Bergneustadt</description>
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	<title>UWG Fraktionsvorsitzender Jens Holger Pütz - erwähnt auf UWG Bergneustadt (Unabhängige Wählergemeinschaft)</title>
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		<title>#stadtrat51702: Datensicherheit, Jägerhof, Livestream und elektronische Abstimmungsverfahren!!!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jens-Holger Pütz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2026 13:27:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Stadtrat Bergneustadt - Bericht zur Stadtratsitzung vom 18.03.2026. Jens Holger Pütz fasst die Ereignisse zusammen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.uwg-bergneustadt.de/blog/stadtrat-bergneustadt-bericht-stadtratsitzung-18-03-2026/">#stadtrat51702: Datensicherheit, Jägerhof, Livestream und elektronische Abstimmungsverfahren!!!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.uwg-bergneustadt.de">UWG Bergneustadt (Unabhängige Wählergemeinschaft)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Bürger und liebe Freunde,</p>
<p>nachfolgend ein Bericht zur Stadtratssitzung:</p>
<h3><span style="color: #0000ff;">Es wird immer lächerlicher &#8211; SPD blamiert sich erneut</span></h3>
<p>Normalerweise stimmen die Fraktionen bei der Umbesetzung von Ausschüssen anderer Fraktionen immer zu. Bei der Ausschussumbesetzung der AfD enthielt sich die komplette SPD-Fraktion. Die SPD scheint es zu mögen, von einem Fettnäpfchen ins Nächste zu springen.</p>
<h3><span style="color: #0000ff;">Installation eines Trinkwasserspenders</span></h3>
<p>Der Trinkwasserspender soll oberhalb des Brunnens auf dem Rathausplatz angebracht werden. Die laufenden Sach- und Personalkosten für Wartung, Reinigung, Wasserverbrauch, anteilige Abwassergebühren, Kontrollen, Beprobung, usw. belastet den städtischen Haushalt mit jährlich ca. 3.000 &#8211; 3.500 €, bei acht Betriebsmonaten, im Jahr. Die einmaligen Anschaffungskosten liegen bei 6.500 €.</p>
<p>Unser stellvertretender UWG-Fraktionsvorsitzender Sven Oliver Rüsche fragt an, warum die Außenbezirke wie zum Beispiel Hackenberg, Wiedenest, Belmicke und das Othetal wieder einmal nicht berücksichtigt werden. Auch merkt er an, dass Wasser günstig erworben werden kann. Weitere Probleme könnten die Kosten, die Kontrolle und der Vandalismus sein. Bürgermeister Thul sieht die Aufstellung eines Trinkwasserspenders auf dem Rathausplatz, auch unter klimatischen Gesichtspunkten, positiv.</p>
<p><strong>Der Stadtrat stimmt dem mit 27 Ja (Bürgermeister Thul, CDU/FDP, SPD, Grüne, FWGB), 8 Nein (UWG, AfD) und 0 Enthaltungen zu.</strong></p>
<h3><span style="color: #0000ff;">Einführung pflegefreier Grabarten in Belmicke und Wiedenest</span></h3>
<p>Auf den Friedhöfen in Belmicke und Wiedenest sollen pflegefreie Grabarten (Wiesengräber) als Sonderwahlgräber, Sonderreihengräber, Sonderurnenwahlgräber und Sonderurnenreihengräber eingeführt werden. Folgende neue Gebührensätze ergeben ergeben sich:</p>
<p>Sonderwahlgräber 3.150 € (2026) &#8211; 6.758 € (neu) &#8211; +3.608 € (Steigerung)</p>
<p>Sonderreihengräber 2.610 € (2026) &#8211; 6.218 € (neu) &#8211; +3.608 € (Steigerung)</p>
<p>Sonderurnenwahlgräber 1.900 € (2026) &#8211; 2.970 € (neu) &#8211; +1.070 € (Steigerung)</p>
<p>Sonderurnenreihengräber 1.345 € (2026) &#8211; 2.415 € (neu) &#8211; +1.070 €</p>
<p>Unser UWG-Fraktionsvorsitzender Jens-Holger Pütz fragt die Verwaltung, wie diese drastisch hohen Gebührensätze zustande kommen, das sei den Bürgern nicht zuzumuten. Bergneustadt ist zum Sterben zu teuer! Andere Kommunen hätten viel günstigere Gebührensätze. Daraufhin erklärt Bürgermeister Thul, dass die Berechnung ordnungsgemäß gelaufen ist und diese Gebührensätze mit den Fallzahlen in einer kleinen Kommune zu tun haben. Unser stellvertretender UWG-Fraktionsvorsitzender Sven Oliver Rüsche regt an, dass die Kosten gesenkt werden könnten in dem man Flüchtlinge, die von uns Geld erhalten, für Arbeiten auf den Friedhöfen heranzieht. Das wäre mal ein guter Beitrag zur Integration. Wolfgang Lenz (AfD) meint, dass die Berechnung falsch sein muss und der zuständige Sachbearbeiter dies einmal im Stadtrat vortragen soll. Daniel Grütz (SPD) und Mehmet Pektas (FWGB) erklären, dass trotz der Kostensteigerung zugestimmt werden solle. Detlef Kämmerer (SPD) beantragt, dieses Thema in die Arbeitsgruppe Gebühren zu verweisen und dort nochmals ausführlich zu behandeln. <strong>Der Stadtrat stimmt dem mit 29 Ja, bei 6 Nein (UWG, AfD) und 0 Enthaltungen zu.</strong></p>
<h3><span style="color: #0000ff;">Elternbeiträge für offene Ganztagsschule werden erhöht</span></h3>
<p>Die drei offenen Ganztagsschulen werden derzeit mit dem Mittagessen durch den Caterer Michael Eberhardt Catering GmbH aus Wuppertal beliefert. Der bestehende Vertrag, der von der Stadtratsmehrheit seinerzeit beschlossen wurde, wurde auf Grund von Qualitätsmängeln zum 31. Juli 2026 gekündigt. Die UWG Bergneustadt hatte damals genau dieses Szenario mit der Begründung, dass man für gut 2,20 € kein vernünftiges Essen zubereiten kann, vorausgesagt. Der neue Caterer nimmt 3,48 € pro Portion, ohne Dessert. Die Verwaltung schlägt vor, die monatliche Verpflegungspauschale von 44 € auf 53 € anzuheben. <strong>Der Stadtrat stimmt dem einstimmig zu.</strong></p>
<h3><span style="color: #0000ff;">Verkaufsoffener Sonntag beim Stadtjubiläum am 17. Mai 2026</span></h3>
<p>Der Stadtrat stimmt dem bei zwei Enthaltungen (Bürgermeister Thul, Roland Wernicke-Grüne) einstimmig zu.</p>
<h3><span style="color: #0000ff;">Bauturbo</span></h3>
<p>Der <strong>Stadtrat beschließt einstimmig</strong> den Handlungsleitfaden zum Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung (Bau-Turbo) in der Fassung vom 2. Februar 2026. Zentrales Ziel des Bauturbos ist die Erweiterung der Genehmigungsmöglichkeiten für Wohnungsbauvorhaben. Der Stadtrat stimmt einstimmig zu.</p>
<h3><span style="color: #0000ff;">Interkommunales Klimawandelanpassungskonzept Oberbergischer Kreis (KWAK)</span></h3>
<p>Laut der Behörde wird der Klimawandel und seine Folgen immer sichtbarer. Immer häufiger vorkommende trockene Sommer und Tage mit starker Hitze zeigen, dass es dringend erforderlich ist, zu handeln und sich vor Ort auf die Folgen der Klimaerhitzung einzustellen. Die Analysen des OBK haben für Bergneustadt im Vergleich zu anderen Kommunen eine höhere Hitzegradgefährdung ergeben.</p>
<p>Die UWG Bergneustadt stimmt diesem Konzept nicht zu, da es zum Beispiel in den 70er und 80er Jahren viele heiße Tage und Sommer gegeben hat und dies nicht ein aktuelles Phänomen ist. Des Weiteren leiden Bürger und Wirtschaft durch die Vorschriften und die daraus resultierenden Verteuerungen dieser außer Kontrolle geratenen Klimapolitik auf EU-, Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. Immer mehr Länder weltweit sehen dies auch so. Wir lehnen dieses KWAK als quak kategorisch ab, so Jens-Holger Pütz. Bei 8 Nein (UWG, AfD) wird der Punkt vom Stadtrat mehrheitlich angenommen.</p>
<h3><span style="color: #0000ff;">Einwohneranregung: Lärmschutz Bergstraße</span></h3>
<p>Die Bürger im Einzugsbereich der Bergstraße regen an: Schutzstreifen für Radfahrer, optische Fahrbahnverengung, Geschwindigkeitsanzeigetafel, Blitzer bergauf und bergab, Schikanen. Die Schikanen werden vom Stadtrat kritisch gesehen. Der Stadtrat stimmt dieser Einwohneranregung dann nach kurzer Diskussion einstimmig zu und nimmt diesen Punkt in die Verkehrsschau auf, die zur Entscheidung  an die zuständigen Behörden weitergeleitet wird.</p>
<h3><span style="color: #0000ff;">Prüfantrag CDU/FDP-Fraktion betr. Ergänzung der fehlenden Bäume entlang der B55 im Stadtgebiet</span></h3>
<p>Der Stadtrat stimmt diesem Prüfantrag an die Verwaltung bei fünf Gegenstimmen (AfD) einstimmig zu.</p>
<h3><span style="color: #0000ff;">Antrag der CDU/FDP-Fraktion betr. Einführung eines elektronischen Abstimmungsverfahrens im Stadtrat</span></h3>
<p>Nach der konstituierenden Stadtratssitzung im November 2025 und den vielen Anträgen auf &#8222;geheime Wahl&#8220; durch die Fraktionen von UWG und AfD hat die CDU/FDP-Fraktion beantragt, die geheimen Wahlen elektronisch durchzuführen, um Zeit zu sparen. Jahrelang vorher war dies egal. Dieser Antrag sagt viel über das Demokratieverständnis von CDU/FDP aus. Die Flut von Anträgen auf &#8222;geheime Wahlen&#8220; in der konstituierenden Sitzung durch UWG und AfD war dadurch zustande gekommen, weil die anderen Fraktionen nicht mit UWG und AfD sprechen wollten. UWG und AfD hatten den anderen dann eine legale demokratische Lektion erteilt, über die auch über die Kreisgrenzen hinaus gesprochen wurde. Die Sitzung dauert damals gut 5 Stunden 15 Minuten.</p>
<p>Bürgermeister Thul teilt mit, dass die elektronische Abstimmung bei der &#8222;geheimen Wahl&#8220; gesetzlich nicht zulässig ist. Die UWG hatte dies schon vermutet und freute sich. Die CDU/FDP-Fraktion erklärt, dass dieser wesentliche Punkt aus ihrem Antrag herausgenommen wird. CDU/FDP halten trotzdem an dem Antrag fest. Aus ihrer Sicht sollen offene Abstimmung trotzdem elektronisch erfolgen. Die RF-ID-Karten sollen laut Bürgermeister Thul für alle Stadtratsmitglieder ca. 800 € kosten.</p>
<p>Jens-Holger Pütz (UWG) hat dafür überhaupt kein Verständnis. Über was sprechen wir hier eigentlich noch? Warum ca. 800 € ausgeben und elektronisch abstimmen, wenn dies auch ganz einfach per Handzeichen geht? Außerdem können die zuschauenden Bürger dies auch besser verfolgen. Diesen Mist mit dem elektronischen Abstimmen können wir uns sparen.</p>
<p>In einer kurzen Sitzungspause kommen Bürger zu Wort, die sich für das bisherige Abstimmungsverfahren mit Handzeichen aussprechen, da dies am besten nachzuverfolgen ist. Beim elektronischen können die Bürger das Abstimmungsverhalten nicht zuordnen.</p>
<p>Die Meinung der Bürger scheint Jonathan Gauer (CDU) egal zu sein und er stellt unverständlicherweise den GO-Antrag, diesen Antrag noch zur weiteren Diskussion und erneuten Vorbereitung für den Stadtrat in den Haupt- und Finanzausschuss zu verweisen. Jens-Holger Pütz (UWG) stellt den weitergehenden GO-Antrag und zwar den Antrag sofort abzustimmen.</p>
<p><strong>Abstimmungsergebnis zum GO-Antrag von Jens-Holger Pütz (UWG), den Antrag sofort abzustimmen:</strong></p>
<p><strong>14 Ja, 18 Nein, 3 Enthaltungen</strong></p>
<p>Danach wird über den GO-Antrag von Jonathan Gauer abgestimmt.</p>
<p><strong>Abstimmungsergebnis zum GO-Antrag von Jonathan Gauer (CDU), den Antrag in den Haupt- und Finanzausschuss zu verweisen:</strong></p>
<p><strong>24 Ja, 10 Nein, 1 Enthaltung</strong></p>
<p>Warum dies jetzt vor der endgültigen Abstimmung im nächsten Stadtrat noch zur weiteren Diskussion in den Haupt- und Finanzausschuss geht, bleibt das Geheimnis der 24 Stadtratsmitglieder, die dafür gestimmt haben. Die Aussagen der Bürger und die Logik sind eindeutig und zwar das bestehende Abstimmungsverfahren per Handzeichen zu belassen. Das Ganze ist an Naivität kaum noch zu überbieten.</p>
<h3><span style="color: #0000ff;">Antrag der UWG-Fraktion betr. Jägerhof &#8211; Abriss des Saals</span></h3>
<p>Zunächst teilt Bürgermeister Thul mit, dass nach Gesprächen mit den verschiedenen Behörden, auch der Denkmalschutzbehörde, folgendes feststeht: Die Bezirksregierung sagt, dass es die Fördermittel nur im Zusammenspiel von Jägerhof-Kneipe und Jägerhof-Saal gibt, ob Sanierung oder Neubau ist dabei egal. Ein Neubau müsste sich aber dem Stil der Kneipe anpassen. Ohne einen Saal müssen die bis jetzt eingesetzten Fördermittel in Höhe von 1,3 Millionen € zurückgezahlt werden. Die Denkmalschutzbehörde hat mündlich signalisiert, dass der Jägerhof-Saal abgerissen werden kann. Laut Bürgermeister Thul wird ein anzunehmender Neubau des Saals auch durch Veranstaltungseinnahmen refinanziert.</p>
<p>Jens-Holger Pütz (UWG) trägt diesen Antrag vor. Der Jägerhof-Saal ist marode. Auf Grund der drastischen Kostensteigerungen seit Beginn der Planungen ist es wirtschaftlich nicht mehr tragbar den Saal weiter zu sanieren, dieser muss abgerissen werden. Das Ganze wird immer mehr zu einem Fass ohne Boden An Stelle des Saals kann ein Biergarten mit kleiner Bühne entstehen, der auch für die Bewohner des Altenheims und ihre Besucher zugänglich ist. Der Saal darf kein weiteres Beispiel des Wegsehens werden, denn der Bürger muss es am Ende ausbaden</p>
<p>Hier noch einmal Links zum Antrag:</p>
<p><a href="https://www.uwg-bergneustadt.de/blog/uwg-pressemitteilung-zum-jaegerhof/">https://www.uwg-bergneustadt.de/blog/uwg-pressemitteilung-zum-jaegerhof/</a></p>
<p><a href="https://www.uwg-bergneustadt.de/blog/stadtrat51702-kostenexplosion-beim-jaegerhof-saal/">https://www.uwg-bergneustadt.de/blog/stadtrat57702-kostenexplosion-beim-jaegerhof-saal/</a></p>
<p>Wolfgang Lenz (AfD) stellt fest, dass es ein Witz ist, dass bislang schon 9 Architekten involviert waren. Die Planer müssen in die Pflicht genommen werden. Ein Neubau in Holzständerwerk und Holz wäre kostengünstig und würde sich gut anpassen. Roland Wernicke (Grüne) meint, dass der UWG-Antrag durch die Änderungen &#8222;zerstümmelt&#8220; wird. Ralf Siepermann (CDU) lobte die Arbeit der Verwaltung und des Bürgermeisters zum Thema Jägerhof über den grünen Klee. Heiner Grütz (SPD) schlägt vor, dass die UWG den Antrag zurückzieht und das dann über den SPD-Antrag abgestimmt wird. Jens-Holger Pütz (UWG) bezeichnet diese Äußerung und den im SPD-Antrag enthaltenen Punkt &#8222;Verkauf des Festsaal-Grundstücks&#8220; als Hanebüchen und weist dies scharf zurück, zumal der SPD-Antrag ähnliche Punkte wie der UWG-Antrag enthält.</p>
<p><strong>Abstimmung über den UWG-Antrag: 7 Ja (UWG, AfD) &#8211; 26 Nein (CDU/FDP, SPD, Grüne, FWGB) &#8211; 1 Enthaltung (Bürgermeister Thul)</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Jetzt wird der Antrag der SPD-Fraktion zum Thema Jägerhof behandelt &#8211; Abriss prüfen, kostengünstigen modernen Bau eines neuen Saals prüfen, gegebenenfalls Abriss und Verkauf des Grundstücks: </span></strong></p>
<p>Die SPD beantragt,  dass die Verwaltung eine Kostenkalkulation für für das Projekt in seiner bisherigen Planung und gleichzeitig eine Kostenkalkulation für eine günstigere Saal-Variante vorlegt. Bei der günstigen Variante wird geprüft, oder der Saal abgerissen und durch einen modernen Bau ersetzt wird und die Sanierung sich auf das Gasthofgebäude beschränkt. Weiter ist zu prüfen, ob auf den Festsaal ganz verzichtet und das Grundstück des Festsaals verkauft wird, um Kosten zu reduzieren. Danach soll der Stadtrat entscheiden.</p>
<p>Würde ich als Zuschauer die Diskussion zu diesem Punkt verfolgen, ich käme mir, bitte entschuldigen sie die Wortwahl, verarscht vor, so Jens-Holger Pütz.</p>
<p><strong>Abstimmung über den SPD-Antrag: 9 Ja (SPD) &#8211; 22 Nein (UWG, AfD, CDU/FDP, 1xGrüne) &#8211; 4 Enthaltungen (1xGrüne, FWGB, Bürgermeister Thul)</strong></p>
<h3><span style="color: #0000ff;">Antrag der UWG-Fraktion betr. Livestream der Stadtratssitzungen</span></h3>
<p>Jens-Holger Pütz (UWG) erläutert, dass die UWG diesen Antrag vor gut vier Jahren schon einmal gestellt hat und dieser seinerzeit unter anderem von CDU, SPD und Grünen abgelehnt wurde. UWG, Wolfgang Lenz (damals noch FDP) und FWGB stimmten für den Livestream. Wir stellen diesen Antrag nun noch einmal, da wir als UWG die öffentlichen Sitzungen des Stadtrates den Bürgern per Livestream zugänglich machen wollen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht zur Stadtratssitzung kommen können. Auch gibt es immer mehr Kommunen, die einen Livestream einführen. Er fasst kurz zusammen:</p>
<p><strong>Warum ist uns das wichtig?</strong></p>
<p>Die Entscheidungen, die wir hier treffen, betreffen unmittelbar das Leben der Menschen in Bergneustadt. Trotzdem können viele Bürger nicht persönlich an unseren Sitzungen teilnehmen – sei es aus beruflichen Gründen, wegen familiärer Verpflichtungen, aus gesundheitlichen Gründen oder weil die Teilnahme organisatorisch schlicht schwierig ist.</p>
<p><strong>Ein Livestream schafft hier Abhilfe.</strong></p>
<p>Er ermöglicht es deutlich mehr Menschen, unsere Arbeit zu verfolgen, Entscheidungen nachzuvollziehen und sich eine eigene Meinung zu bilden.</p>
<p><strong>Das ist kein radikaler Schritt – sondern ein zeitgemäßer.</strong></p>
<p>In vielen Kommunen gehört die digitale Übertragung längst zum Standard. Die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger haben sich verändert. Transparenz und Zugänglichkeit werden heute vorausgesetzt.</p>
<p><strong>Dabei gilt: Unsere Sitzungen sind bereits öffentlich.</strong></p>
<p>Ein Livestream erweitert diese Öffentlichkeit lediglich – er schafft keine neue.</p>
<p>Natürlich müssen rechtliche, technische und organisatorische Fragen sauber geprüft werden. Genau das sieht unser Antrag vor. Und falls die Stadt dies nicht selbst leisten kann, schlagen wir eine pragmatische Alternative über die Presse vor.</p>
<p><strong>Für uns ist klar:</strong></p>
<p>Wer ein öffentliches Mandat ausübt, handelt im öffentlichen Raum und trägt Verantwortung gegenüber den Bürgern.</p>
<p><strong>Ein Livestream ist deshalb ein starkes Signal </strong></p>
<p><strong>für mehr Transparenz,</strong></p>
<p><strong>für mehr Bürgernähe</strong></p>
<p><strong>und für eine lebendige Demokratie vor Ort.</strong></p>
<p>Bürgermeister Thul spricht sich gegen einen Livestream aus. Da stellt sich doch die Frage, warum? Roland Wernicke (Grüne) befürchtet, dass durch einen Livestream Manipulationen Tür und Tor geöffnet werden. Wie kommt er denn darauf? Daniel Grütz (SPD) schließt sich den Grünen an. Wie nicht anders zu erwarten. Ralf Siepermann (CDU) findet den Antrag überprüfungswert und grundsätzlich von der Idee her für gut. Es darf nur nicht zu teuer werden. Vielen Dank dafür. Wolfgang Lenz (AfD) wir leben im Jahr 2026 und wir sollten den Antrag prüfen. Wir haben ja als AfD auch einen Antrag zum Livestream gestellt, aber der UWG-Antrag ist weitergehender. Sven Oliver Rüsche (UWG) findet die Einführung eines Livestream sehr gut und meint, dass die Bürger durch dieses mehr an Transparenz dann auch zum Beispiel einmal mitbekommen, wie sich gezofft und Demokratie gelebt wird. Jens-Holger Pütz (UWG) meint zum Schluss noch, dass diejenigen, die dagegen sind nur Angst haben, dass die Bürger mitbekommen, was sie teilweise für einen Mist verzapfen.</p>
<p>Zunächst wird über den UWG-Antrag auf Einführung des Livestream abgestimmt:</p>
<p><strong>8 Ja (UWG, AfD) &#8211; 1 Enthaltung (1xFWGB) &#8211; 26 Nein (Bürgermeister Thul, CDU/FDP, SPD, Grüne, 1xFWGB)</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Antrag der AfD-Fraktion betr. Transparenz und Bürgernähe-Ratssitzungen online übertragen:</span></strong></p>
<p>Wolfgang Lenz (AfD) geht nochmal kurz auf den AfD-Antrag ein, die Ratssitzungen online zu übertragen. Die Argumente sind ja schon auf Grund des UWG-Antrages ausgetauscht. Der AfD-Antrag wird nicht mehr abgestimmt, da Ralf Siepermann (CDU) einen GO-Antrag stellt: Das Thema Livestream wird zur weiteren Beratung in den Haupt- und Finanzausschuss verschoben.</p>
<p><strong> Abstimmungsergebnis:</strong></p>
<p><strong>24 Ja (UWG, AfD, CDU/FDP, FWGB, Bürgermeister Thul) &#8211; 9 Nein (SPD) &#8211; 2 Enthaltungen (Grüne)</strong></p>
<p>Damit erzielen die UWG-Fraktion und die AfD-Fraktion einen Teilerfolg.</p>
<h3><span style="color: #0000ff;">Antrag der CDU/FDP-Fraktion betr. Übernahme des WhatsApp-Kanals &#8222;Bergneustadt News&#8220; zur Stärkung der Bürgerkommunikation</span></h3>
<p>Es wird beantragt, dass die Verwaltung Gespräche mit dem Administrator des Kanals &#8222;Bergneustadt News&#8220; mit dem Ziel aufnimmt, diesen einvernehmlich und kostenneutral in die städtische Öffentlichkeitsarbeit zu überführen. Der Kanal soll dann zukünftig als offizielles Medium genutzt werden. Der Betrieb erfolgt durch das Personal der Pressestelle. Sven Oliver Rüsche (UWG) sieht WhatsApp kritisch, da es vom Meta-Konzern kommt. Nach kurzer Diskussion <strong>stimmt der Stadtrat dem bei vier Enthaltungen (UWG, Grüne) zu. </strong></p>
<h3><span style="color: #0000ff;">Antrag der UWG-Fraktion betr. Datensicherheit/Datenschutzprävention bei der Stadt Bergneustadt</span></h3>
<p>Sven Oliver Rüsche (UWG) erläutert diesen Punkt sehr ausführlich und so, dass ihn jeder, auch wenn er in diesem Themenbereich unwissend ist, verstehen kann.</p>
<p>Nachfolgend noch einmal der Link zum Thema:</p>
<p><a href="https://www.uwg-bergneustadt.de/blog/stadtrat51702-datensicherheit-datenschutzpraevention-bei-der-stadt-bergneustadt-vorhandene-sicherheitsprobleme/">https://www.uwg-bergneustadt.de/blog/stadtrat51702-datensicherheit-datenschutzpraevention-bei-der-stadt-bergneustadt-vorhandene-sicherheitsprobleme/</a></p>
<p>Bürgermeister Thul reagiert auf die Erläuterung sehr angefressen und meint, dass er es nicht gut findet, dass die UWG ihren Antrag auf ihren Seiten vorabveröffentlicht hat. Warum sollte die UWG das denn nicht machen, wenn der Bürgermeister über 14 Monate nicht reagiert. Die Informationen und Hinweise der UWG habe er bereits an die richtigen Stellen weitergegeben, unter anderem Regio-IT. Regio-IT sei außerdem der größte Anbieter in NRW und daher wüssten sie, was sie tun.</p>
<p><strong>Will er mit solchen Äußerungen die Expertise unseres <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.sor.de/" target="_blank" rel="noopener">Datenschutz- und Internetexperten Sven Oliver Rüsche</a></span> in Frage stellen?<br />
</strong><br />
<strong>Hat Größe immer auch mit Qualität zu tun?<br />
</strong><br />
<strong>Ist ihm die Datensicherheit/Datenschutzprävention egal?<br />
</strong><br />
<strong>Warum nimmt er das kostenfreie Angebot vom Datenschutz- und Internetexperten nicht an?</strong></p>
<p>Weiter meint er ironisch dass er froh sei, dass wir das Thema nicht im Wahlkampf gebracht haben, dann hätten ihn die Bürger ja nicht gewählt. Da vertut er sich aber gewaltig. Auch von Hinterzimmergesprächen zu sprechen, hält er für falsch und unangemessen. Warum, Herr Bürgermeister?</p>
<p>Frau Hortmann meint, dass sie mit Anpassungen begonnen haben und die Umsetzung bei Regio-IT dauern würde. Sie fragt nach, ob wir von IT-Sicherheit oder Datenschutz reden.</p>
<p>Daraufhin sagt Sven Oliver Rüsche (UWG), dass diese Frage schon zeigt, dass die Verwaltung das Thema nicht so richtig versteht. <span style="text-decoration: underline;"><strong>Ohne IT-Sicherheit kein Datenschutz</strong></span>. Das geht Hand in Hand. Weiter führt er aus, dass die Stadt durch den UWG-Antrag in den letzten Tagen zwar begonnen hat etwas zu tun, aber dies noch lange nicht ausreichend ist.</p>
<p>Da Bürgermeister Thul sich ja so sicher ist das alles stimmt, schlägt Jens-Holger Pütz (UWG) vor, dass man zusammen mit Bürgermeister und den anderen Fraktionen einen Fall durchspielen kann, wo Sven Oliver Rüsche (UWG) die Fehler aufzeigt. So wie das der Chaos Computer Club (CCC) in den 80er Jahren gemacht hat. Dann würden die Unzulänglichkeiten aufgedeckt. Dies wird aber umgehend verneint. Ist man sich doch nicht so sicher?</p>
<p>Der UWG-Fraktionsvorsitzende Jens-Holger Pütz und Bürgermeister Matthias Thul geraten wegen des Themas noch Lautstark aneinander. Bürgermeister Thul ermahnt den UWG-Fraktionsvorsitzenden Pütz und sagt, dass er bestimmt, wer redet. Das ist Pütz aber relativ egal, ihm geht es ums Prinzip und die Gerechtigkeit.</p>
<p>Jens-Holger Pütz zeigt sich erschrocken darüber, wie wenig wichtig dem Bürgermeister dieses überaus wichtige Thema zu sein scheint. Er würde nur Dinge aufgreifen die ihn angreifen (&#8222;Hinterzimmergespräche&#8220;), er lässt das Wesentliche außer Acht und stellt unseren Datenschutz- und Internetexperten und stellvertretenden UWG-Fraktionsvorsitzenden Sven Oliver Rüsche mit seinen Aussagen in Frage, das ist kein guter Stil. Das macht man nicht. Die Verwaltung scheint bei diesem Thema &#8222;<strong>unbewaffnet</strong>&#8220; zu sein.<br />
Daniel Grütz (SPD) sagt in Richtung Sven Oliver Rüsche, dass das seine Meinung ist. Nein, Daniel Grütz, dass ist keine Meinung, dass ist nachprüfbarer FAKT!!! (einfach mal eine KI fragen &#8230; und man erfährt definitiv, dass wir hier über ein erhebliches Sicherheitsproblem haben).</p>
<blockquote><p>Frage an Perplexity: Ist es ein Sicherheitsproblem bzw. Verstoß gegen die DSGVO, wenn eine Kommune ihre DNS Einstellungen mit SPF, DKIM und DMARC nicht korrekt hat bzw. gar keine setzt?</p>
<p>Zitat von &#8222;Perplexity&#8220;:</p>
<p>Nein, eine fehlende oder falsche Konfiguration von SPF, DKIM und DMARC bei einer Kommune stellt keinen direkten Verstoß gegen die DSGVO dar, da diese Protokolle keine explizit vorgeschriebenen Maßnahmen sind. Es handelt sich jedoch um ein <span style="color: #ff0000;">erhebliches Sicherheitsproblem</span>, da sie E-Mail-Spoofing, Phishing und BEC-Angriffe verhindern, die zu Datenlecks mit personenbezogenen Daten führen können.</p>
<p>Sicherheitsrisiken<br />
<span style="color: #ff0000;">Ohne korrekte SPF-, DKIM- und DMARC-Einträge kann jeder SMTP-Server E-Mails im Namen der Domain versenden, was Phishing erleichtert</span> – über 90% der Cyberangriffe starten per E-Mail. <span style="color: #ff0000;">Das BSI empfiehlt explizit diese Standards für authentifizierte E-Mail-Server, um Spoofing abzuwehren.</span> <span style="color: #ff0000;">Bei Kommunen mit sensiblen Daten (z. B. Bürgerdaten) erhöht das das Risiko von Schadsoftware-Einschleusung.</span></p>
<p>DSGVO-Bezug<br />
Art. 32 DSGVO fordert “geeignete technische und organisatorische Maßnahmen” (TOM) angemessen zum Risiko, inklusive Schutz vor unbefugtem Zugriff. SPF/DKIM/DMARC gelten als Best Practice für E-Mail-Sicherheit und könnten bei Audits (z. B. BayLDA) geprüft werden, da sie Risiken mindern. Fehlkonfiguration allein ist kein Verstoß, aber ein nachfolgender Vorfall (z. B. Phishing mit Datendiebstahl) könnte als mangelnde TOM gewertet werden, mit Bußgeldern bis 20 Mio. € oder 4% Umsatz.</p>
<p>Empfehlungen für Kommunen<br />
Richten Sie SPF (autorisierte IPs), DKIM (Signaturen) und DMARC (Richtlinie, z. B. “quarantine”) schrittweise ein, beginnend mit “none” für Berichte. Nutzen Sie Tools wie MX Toolbox zur Prüfung und Berichte (rua/ruf) für Monitoring. Als öffentliche Stelle unterliegen Kommunen strengerer Prüfung durch Aufsichtsbehörden wie LfDI NRW.&#8220;</p>
<p><em>(Wir haben uns nachträglich dazu entschieden, das komplette Zitat zu veröffentlichen. Weil eine verkürzte Wiedergabe zu Missverständnissen führen kann.) (SOR)</em></p></blockquote>
<p><strong>Der UWG-Antrag wird wie folgt abgestimmt: 8 Ja (UWG, AfD) &#8211; 1 Enthaltung (FWGB) &#8211; 26 Nein (Bürgermeister Thul, CDU/FDP, SPD, Grüne, FWGB)</strong></p>
<p>Das Abstimmungsergebnis zeigt klar, was Bürgermeister Thul und die anderen von dem Thema Datensicherheit/Datenschutzprävention halten. Bleibt zu hoffen, dass es ihnen nicht auf die Füße fällt. An dieser Stelle ein kleiner Hinweis an den Bürgermeister und die Stadtratsmitglieder, die unseren Antrag abgelehnt haben: Nach §43 der GO NRW haften Bürgermeister und Stadtratsmitglieder persönlich, sollte es auf Grund fahrlässigem, grob fahrlässigem oder vorsätzlichem Handeln zu einem Datenproblemen kommen. Für die UWG ist die Datensicherheit/Datenschutzprävention sehr wichtig, denn es gilt die <strong>Daten von Bürgern und Wirtschaft zu schützen</strong>.</p>
<p>Für uns ist das Thema noch längst nicht erledigt. Zumindest haben wir mit unserem Antrag und der Veröffentlichung dieses auf unseren Seiten bewirkt, dass die Verwaltung nun endlich begonnen hat etwas zu tun, und haben somit einen Teilerfolg erzielt.</p>
<p>Es liegen aber immer noch sicherheitsrelevante Probleme vor. Bürgermeister Thul scheint zu vergessen, dass wir die Guten sind und ihn auf die vorliegenden Probleme hinweisen, die Bösen würden es ihn spüren lassen.</p>
<p>Wir weisen schon einmal darauf hin, dass wir nach der GO NRW als Fraktion bzw. mit 1/5 der Stadtratsmitglieder eine Sondersitzung des Stadtrates beantragen können, zu der der Bürgermeister dann zwingend einladen muss.</p>
<h3><span style="color: #0000ff;">Antrag CDU/FDP-Fraktion betr. Solidaritätspartnerschaft</span></h3>
<p>Bergneustadt strebt die Begründung einer Solidaritätspartnerschaft, mit der Option einer späteren Städtepartnerschaft, mit einer ukrainischen Kommune an. Ziel ist es, ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit der Ukraine zu setzen und langfristige kommunale Beziehungen aufzubauen.</p>
<p><strong>Jens-Holger Pütz (UWG) nimmt für die UWG-Fraktion Stellung:</strong></p>
<p><em>Eine Solidaritätspartnerschaft, die in einer späteren Städtepartnerschaft münden kann, mit einer Stadt in der Ukraine ist grundsätzlich ein Zeichen der Unterstützung in schwierigen Zeiten. Angesichts des andauernden Krieges im Land stehen jedoch viele praktische und strukturelle Herausforderungen im Raum, die eine solche Partnerschaft derzeit erschweren.</em></p>
<p><em>Die deutschen Kommunen leisten bereits einen erheblichen Beitrag, insbesondere durch die Aufnahme und Unterstützung ukrainischer Geflüchteter im Rahmen des Bürgergeldes. Diese Leistungen binden personelle, organisatorische und finanzielle Ressourcen, die in den Städten und Gemeinden bereits stark beansprucht sind.</em></p>
<p><em>Zudem ist die Suche nach geeigneten Ansprechpartnern für eine verlässliche und nachhaltige Zusammenarbeit aktuell schwierig. Auch die bekannten Problematiken rund um Korruption in der Ukraine werfen zusätzliche Fragen hinsichtlich Transparenz und langfristiger Wirksamkeit einer Partnerschaft auf.</em></p>
<p><em>Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll, sich zunächst auf die bestehenden Städtepartnerschaften, insbesondere mit Landsmeer und Châtenay-Malabry, zu konzentrieren und diese weiter zu pflegen sowie die Kontakte weiter zu intensivieren. Hier bestehen gewachsene Strukturen und bewährte Beziehungen, die weiter ausgebaut werden können.</em></p>
<p><em>Eine Solidaritätspartnerschaft sollte daher zum jetzigen Zeitpunkt nicht prioritär verfolgt werden. Perspektivisch kann jedoch – insbesondere nach einem Ende des Krieges und unter stabileren Rahmenbedingungen – erneut geprüft werden, ob und in welcher Form eine Solidaritätspartnerschaft mit einer ukrainischen Stadt sinnvoll und nachhaltig gestaltet werden kann.</em></p>
<p>Nach kurzer Diskussion stellt Mehmet Pektas (FWGB) einen GO-Antrag, diesen CDU/FDP-Antrag in den zuständigen Ausschuss zu verweisen.</p>
<p><strong>Abstimmungsergebnis: 8 Ja &#8211; 5 Enthaltungen &#8211; 22 Nein</strong></p>
<p>Danach erfolgt die Abstimmung über den CDU/FDP-Antrag, dass Abstimmungsergebnis sieht wir folgt aus:</p>
<p><strong>26 Ja (Bürgermeister Thul, CDU/FDP, SPD, Grüne) &#8211; 8 Nein (UWG, AfD) &#8211; 1 Enthaltung (M. Pektas-FWGB)</strong></p>
<h3><span style="color: #0000ff;">Antrag der Grünen-Fraktion betr. Änderung der Entwässerungssatzung zur Vorsorge gegen Trockenheit und die Folgen von Starkregenereignissen</span></h3>
<p>Roland Wernicke (Grüne) stellt den Antrag kurz vor und gibt eine Änderung bekannt zu diesem bekannt, nachdem er im Vorfeld aus anderen Fraktionen gehört hat, dass sich an dem Wort &#8222;verpflichtend&#8220; gestört wird. Dieses wird durch das Wort &#8222;empfohlen und gefördert&#8220; ersetzt. Frage von Jens-Holger Pütz: Wird dieser Antrag jetzt auch &#8222;zerstümmelt&#8220;?</p>
<p>Bevor es in die Diskussion geht, stellt Ralf Siepermann (CDU) den GO-Antrag auf Verweisung in den Bauausschuss. Diesem Antrag wird mit 31 Ja, bei 2 Nein und 2 Enthaltungen, gefolgt.</p>
<h3><span style="color: #0000ff;">Anfragen, Anregungen, Hinweise</span></h3>
<p>Anfrage von Heiner Grütz (SPD) bezüglich des SPD-Antrages auf dauerhafte Anbringung von Smiley-Geschwindigkeitsanzeigen an der K23 in den Ortsteilen Neuenothe und Belmicke. Bürgermeister Thul teilt mit, dass der Oberbergische Kreis dies ablehnt.</p>
<p><strong>Anfrage der UWG-Fraktion bezüglich dem Funkmast oberhalb der Immicke. Bürgermeister Thul beantwortet die drei Fragen wie folgt:</strong></p>
<p>zu 1.) Ja, Telefonica O2 ist Betreiber des Funkmasts.</p>
<p>zu 2.) Nein, es gibt keine Vorgaben, bis wann die Anlage senden muss.</p>
<p>zu 3.) Während der Vorbereitungen zum Stadtrat hieß es noch, dass es im Laufe des Jahres fertiggestellt wird. Jetzt ist es doch schon passiert.</p>
<p><strong>Anfrage der UWG-Fraktion zum &#8222;Inkasso Rundfunkbeitrag&#8220;. Bürgermeister Thul beantwortet die vier Fragen wie folgt:</strong></p>
<p>zu 1.) Die Stadt vollzieht seit 2025 keine Vollstreckungen mehr.</p>
<p>zu 2.) Bis 2024 waren es 141 Fälle.</p>
<p>zu 3.) Nein, es gab keine Kostenerstattung.</p>
<p>zu 4.) Nein, es war nicht kostendeckend.</p>
<p>Dieses Mal ist der Bericht auf Grund der Themen sehr lang geworden, ich hoffe, dass dies trotzdem in Ordnung ist.</p>
<p><strong><em>Euer Lokalpatriot Jens-Holger Pütz</em></strong></p>
<p>Nachfolgend Links zur Stadtratssitzung:</p>
<p style="text-align: left;"><a href="https://www.rundschau-online.de/region/oberberg/bergneustadt/bergneustadt-erwartet-gruenes-licht-fuer-abriss-des-jaegerhof-saals-1247427">https://www.rundschau-online.de/region/oberberg/bergneustadt/bergneustadt-erwartet-gruenes-licht-fuer-abriss-des-jaegerhof-saals-1247427</a></p>
<p><a href="https://www.rundschau-online.de/region/oberberg/bergneustadt/bergneustadts-afd-will-livestream-aus-dem-stadtrat-durchsetzen-1250983">https://www.rundschau-online.de/region/oberberg/bergneustadt/bergneustadts-afd-will-livestream-aus-dem-stadtrat-durchsetzen-1250983</a></p>
<p><a href="https://www.rundschau-online.de/region/oberberg">https://www.rundschau-online.de/region/oberberg</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.uwg-bergneustadt.de/blog/stadtrat-bergneustadt-bericht-stadtratsitzung-18-03-2026/">#stadtrat51702: Datensicherheit, Jägerhof, Livestream und elektronische Abstimmungsverfahren!!!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.uwg-bergneustadt.de">UWG Bergneustadt (Unabhängige Wählergemeinschaft)</a>.</p>
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		<title>#stadtrat51702: Funkmast oberhalb Immicke und Inkasso GEZ durch die Stadt!!!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jens-Holger Pütz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2026 16:04:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[5G-Breitbandanwendungen Bergneustadt]]></category>
		<category><![CDATA[Euer Lokalpatriot]]></category>
		<category><![CDATA[Funkmast Immicke]]></category>
		<category><![CDATA[Hackenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Inkasso GEZ-Zwangsbeitrag durch Stadt Bergneustadt]]></category>
		<category><![CDATA[Jens-Holger Pütz]]></category>
		<category><![CDATA[Klein Wiedenest]]></category>
		<category><![CDATA[Lokalpatriot Jens-Holger Pütz]]></category>
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		<category><![CDATA[stellv. UWG-Fraktionsvorsitzender Sven Oliver Rüsche]]></category>
		<category><![CDATA[Sven Oliver Rüsche]]></category>
		<category><![CDATA[UWG Bergneustadt]]></category>
		<category><![CDATA[UWG Fraktionsvorsitzender Jens Holger Pütz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Bürger und liebe Freunde, zum kommenden Stadtrat am 18. März 2026 haben wir zwei Anfragen gestellt: Anfrage zum Funkmast Immicke Auf dem Berg oberhalb von Immicke wurde vor längerer Zeit ein Funkmast errichtet. Nach unseren Unterlagen sowie einem entsprechenden Beschluss des Stadtrates soll es sich hierbei um ein Bauwerk der Telefónica O2 Deutschland bzw. &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.uwg-bergneustadt.de/blog/stadtrat51702-funkmast-oberhalb-immicke-und-inkasso-gez-durch-die-stadt/">#stadtrat51702: Funkmast oberhalb Immicke und Inkasso GEZ durch die Stadt!!!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.uwg-bergneustadt.de">UWG Bergneustadt (Unabhängige Wählergemeinschaft)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Bürger und liebe Freunde,</p>
<p>zum kommenden Stadtrat am 18. März 2026 haben wir zwei Anfragen gestellt:</p>
<p><strong>Anfrage zum Funkmast Immicke</strong></p>
<p class="isSelectedEnd">Auf dem Berg oberhalb von Immicke wurde vor längerer Zeit ein Funkmast errichtet. Nach unseren Unterlagen sowie einem entsprechenden Beschluss des Stadtrates soll es sich hierbei um ein Bauwerk der Telefónica O2 Deutschland bzw. einer ihrer Tochtergesellschaften handeln. Bis zum heutigen Tag ist der Mast jedoch weiterhin nicht mit Sendeantennen ausgestattet und somit faktisch außer Betrieb.</p>
<p>Die Inbetriebnahme dieses Senderstandortes ist von erheblicher Bedeutung für die Sicherstellung der Grundversorgung mit Mobiltelefonie sowie mit leistungsfähigen 5G-Breitbandanwendungen. Davon würden insbesondere das gesamte Othetal sowie weite Teile der Innenstadt, Hackenberg und Kleinwiedenest profitieren.</p>
<p>Nachfolgend unsere Anfrage:</p>
<ol>
<li><strong>Stimmt es, dass es sich um Telefonica O2 Deutschland handelt?</strong></li>
<li><strong>Gibt es baurechtliche Vorgaben, bis wann die Anlage „senden“ muss?</strong></li>
<li><strong>Gibt es Gründe, warum der Funkmast noch nicht fertiggestellt werden konnte?</strong></li>
</ol>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3566" src="https://www.uwg-bergneustadt.de/wp-content/uploads/2026/03/img_20260303_155508-332x470.jpg" alt="" width="332" height="470" srcset="https://www.uwg-bergneustadt.de/wp-content/uploads/2026/03/img_20260303_155508-332x470.jpg 332w, https://www.uwg-bergneustadt.de/wp-content/uploads/2026/03/img_20260303_155508-724x1024.jpg 724w, https://www.uwg-bergneustadt.de/wp-content/uploads/2026/03/img_20260303_155508-768x1086.jpg 768w, https://www.uwg-bergneustadt.de/wp-content/uploads/2026/03/img_20260303_155508-1086x1536.jpg 1086w, https://www.uwg-bergneustadt.de/wp-content/uploads/2026/03/img_20260303_155508-1448x2048.jpg 1448w, https://www.uwg-bergneustadt.de/wp-content/uploads/2026/03/img_20260303_155508-scaled.jpg 1810w" sizes="(max-width: 332px) 100vw, 332px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Anfrage zum Inkasso GEZ-Rundfunkbeitrag</strong></p>
<p>In der aktuellen Debatte um die gefakten KI-Videos beim ZDF und der anstehenden Erhöhung der Rundfunkbeiträge hinterfragen auch Bergneustädter Bürger immer mehr die Qualität des ÖRR. Ebenso, ob sie diese Zwangsbeiträge noch zahlen wollen, oder tatsächlich müssen. Entsprechend sind vermehrt Bürger im Zahlungsverzug und müssen Pfändungsmaßnahmen befürchten. Uns liegen hierzu Fälle vor.</p>
<p>Wie in den Medien zu erfahren ist, werden hierzu städtische Vollstreckungsbeamte eingesetzt. Nachfolgend unsere Anfrage:</p>
<ol>
<li><strong>Entspricht es der Wahrheit, dass auch die Stadt Bergneustadt diese Vollstreckungen für den Rundfunkbeitrag vollzieht?</strong></li>
<li><strong>Wenn ja, wieviel Fälle waren es in den Jahren 2023, 2024 und 2025?</strong></li>
<li><strong>Erhält die Stadt eine Kostenerstattung von ARD, ZDF und Deutschlandfunk?</strong></li>
<li><strong style="background-color: transparent;">Wenn ja, sind diese Erstattungen für unsere Stadt kostendeckend?</strong></li>
</ol>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3567" src="https://www.uwg-bergneustadt.de/wp-content/uploads/2026/03/img_20260303_155529-332x470.jpg" alt="" width="332" height="470" srcset="https://www.uwg-bergneustadt.de/wp-content/uploads/2026/03/img_20260303_155529-332x470.jpg 332w, https://www.uwg-bergneustadt.de/wp-content/uploads/2026/03/img_20260303_155529-724x1024.jpg 724w, https://www.uwg-bergneustadt.de/wp-content/uploads/2026/03/img_20260303_155529-768x1086.jpg 768w, https://www.uwg-bergneustadt.de/wp-content/uploads/2026/03/img_20260303_155529-1086x1536.jpg 1086w, https://www.uwg-bergneustadt.de/wp-content/uploads/2026/03/img_20260303_155529-1448x2048.jpg 1448w, https://www.uwg-bergneustadt.de/wp-content/uploads/2026/03/img_20260303_155529-scaled.jpg 1810w" sizes="auto, (max-width: 332px) 100vw, 332px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Euer Lokalpatriot Jens-Holger Pütz</strong></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.uwg-bergneustadt.de/blog/stadtrat51702-funkmast-oberhalb-immicke-und-inkasso-gez-durch-die-stadt/">#stadtrat51702: Funkmast oberhalb Immicke und Inkasso GEZ durch die Stadt!!!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.uwg-bergneustadt.de">UWG Bergneustadt (Unabhängige Wählergemeinschaft)</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Haupt- und Finanzausschuss: Haushalt 2026</title>
		<link>https://www.uwg-bergneustadt.de/blog/haupt-und-finanzausschuss-haushalt-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens-Holger Pütz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2026 18:17:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Antrag CDU/FDP Bergneustadt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgermeister Matthias Thul]]></category>
		<category><![CDATA[CDU Bergneustadt]]></category>
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		<category><![CDATA[Hauptsatzung]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Jens-Holger Pütz]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinod Jägerhof]]></category>
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		<category><![CDATA[Kostenexplosion Jägerhof]]></category>
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		<category><![CDATA[Sondernutzungssatzung]]></category>
		<category><![CDATA[SPD Bergneustadt]]></category>
		<category><![CDATA[Stellenplan 2026]]></category>
		<category><![CDATA[UWG Fraktionsvorsitzender Jens Holger Pütz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsplan Wasserwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Zuständigkeitsordnung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wahl des Vertreters des Vorsitzenden des Haupt- und Finanzausschusses: Reinhard Schulte (CDU) wird einstimmig zum stellvertretenden Vorsitzenden des Haupt- und Finanzausschusses gewählt. Erster Nachtrag zur Hauptsatzung der Stadt Bergneustadt vom 28. März 2024: Gleichstellung von Mann und Frau &#8211;&#62; Der Ausschuss stimmt einstimmig zu Bürgermeister Thul schlägt vor, erst dann eine Geschäftsordnung für die Unterausschüsse &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.uwg-bergneustadt.de/blog/haupt-und-finanzausschuss-haushalt-2026/">Haupt- und Finanzausschuss: Haushalt 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.uwg-bergneustadt.de">UWG Bergneustadt (Unabhängige Wählergemeinschaft)</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><em><strong>Wahl des Vertreters des Vorsitzenden des Haupt- und Finanzausschusses:</strong></em></h3>
<p>Reinhard Schulte (CDU) wird <strong>einstimmig</strong> zum stellvertretenden Vorsitzenden des Haupt- und Finanzausschusses gewählt.</p>
<h3><em><strong>Erster Nachtrag zur Hauptsatzung der Stadt Bergneustadt vom 28. März 2024:</strong></em></h3>
<p>Gleichstellung von Mann und Frau &#8211;&gt; Der Ausschuss stimmt <strong>einstimmig</strong> <strong>zu</strong></p>
<p>Bürgermeister Thul schlägt vor, erst dann eine Geschäftsordnung für die Unterausschüsse aufzustellen, wenn welche gebildet werden. Momentan sieht er dazu keine Notwendigkeit. Reinhard Schulte (CDU) schlägt vor, das Wort <span style="color: #ff0000;">Unterausschüsse</span> durch <strong><span style="color: #0000ff;">Arbeitsgruppe</span></strong> zu ersetzen. <strong>Mit 13 Ja-Stimmen, bei 2 Nein-Stimmen, stimmt der Ausschuss zu.</strong></p>
<p>Bürgermeister Thul schlägt vor, den Begriff <span style="color: #ff0000;">Fraktionsvorsitzendenrunde</span> durch den Begriff <strong><span style="color: #0000ff;">Ältestenrat</span></strong> zu ersetzen. Der Bürgermeister die Fraktionsvorsitzendenrunde umstrukturiert. Bisher wurden die <span style="color: #0000ff;">Fraktionsvorsitzenden</span> und die <span style="color: #0000ff;">stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden</span> zu diesem Gremium eingeladen. Ab der neuen Legislaturperiode lädt der Bürgermeister <strong><span style="color: #0000ff;">nur</span></strong> noch die <span style="color: #0000ff;">Fraktionsvorsitzenden</span> und <span style="color: #ff6600;"><strong>neu</strong></span> die beiden <span style="color: #0000ff;">stellvertretenden Bürgermeister</span> ein. Der UWG-Fraktionsvorsitzende Jens Holger Pütz kritisierte die Entscheidung des Bürgermeisters stark, da er es für falsch hält, die stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden außen vor zu lassen und dafür die beiden stellvertretenden Bürgermeister in das Gremium aufzunehmen, die von ihrer Funktion her keine politischen Entscheidungen treffen. <strong>Mit 12 Ja-Stimmen (5xCDU/FDP, 4xSPD, 1xGrüne, 1xFWGB, 1xBürgermeister) und 3 Nein-Stimmen (1xUWG, 2xAfD) stimmt der Ausschuss dem Wunsch des Bürgermeisters zu.</strong></p>
<p>Sollte eine Fraktion eine Doppelspitze haben, darf nur eine Person an der Sitzung teilnehmen. <strong>Dem stimmt der Ausschuss einstimmig zu.</strong></p>
<p>Gesamtbeschluss über diesen Punkt: <strong>Mit 14 Ja-Stimmen und 1 Nein-Stimme (UWG) stimmt der Ausschuss zu.</strong></p>
<h3><strong><em>Zuständigkeitsordnung für die Ausschüsse des Rates der Stadt Bergneustadt</em></strong></h3>
<p>In der konstituierenden Sitzung des Stadtrates vom 26. November 2025 wurden bei der Festlegung der freiwilligen Ausschüsse folgende Änderungen beschlossen:</p>
<ol>
<li>Der Ausschuss für Umwelt und Zukunftsfragen wurde aufgelöst und mit dem Bau- und Planungsausschuss zusammengelegt. Der Bau- und Planungsausschuss wurde in Bau-, Planungs- und Umweltausschuss umbenannt.</li>
<li>Die Aufgaben des Feuerwehrausschusses nimmt ab sofort der Haupt- und Finanzausschuss wahr.</li>
<li>Der Schul- und Sportausschuss sowie der Ausschuss für Soziales, Kultur und Integration wurden in den Ausschuss für Schule, Sport, Soziales, Kultur und Integration zusammengefasst.</li>
</ol>
<p>Die notwendige Änderung der Zuständigkeitsordnung ist vom Rat zu beschließen. <strong>Der Ausschuss stimmt mit 13 Ja-Stimmen (5xCDU, 4xSPD, 1xGrüne, 1xFWGB, 1xBürgermeister, 1xAfD Wolfgang Lenz), 1 Nein-Stimme (1xUWG Jens Holger Pütz) und 1 Enthaltung (1xAfD Philipp M. Pütz) der Änderung zu.</strong> Der UWG-Fraktionsvorsitzende Jens Holger Pütz hat der Zusammenlegung der Ausschüsse in diesem Ausmaß bereits in der konstituierenden Stadtratssitzung  vehement widersprochen, da dies für ihn zu Lasten der Demokratie und Bürgerbeteiligung geht.</p>
<h3><em><strong>Haushalt 2026:</strong></em></h3>
<p>Wegen der offenen Fragen bzgl. der Gerichtsverfahren zur Grundsteuer B und je nach Ausgang zu erwartender Rückzahlungen hat die Kämmerin Janina Hortmann vorsichtshalber eine größere Rückstellung im Jahresabschluss 2025 veranlasst, um dies zu bewerkstelligen. <span style="color: #ff0000;">Die UWG Bergneustadt wird dem Haushalt 2026 unter anderem wegen der Kostenexplosion beim Jägerhof nicht zustimmen, so der UWG-Fraktionsvorsitzende Jens Holger Pütz. So traurig es um den Saal ist, aber bei diesen immensen Kosten muss jetzt endgültig ein Schlussstrich gezogen werden. Das haben wir in der Vergangenheit immer wieder betont. Für uns ist wichtig, dass das Kleinod &#8222;Kneipe Jägerhof&#8220; erhalten bleibt, so Pütz weiter. <span style="color: #000000;">Über weitere Diskussionen zum Thema im &#8222;nichtöffentlichen Teil&#8220; darf nicht berichtet werden. <span style="color: #ff0000;">In Zeiten, in denen wir Bürger immer mehr belastet werden, ist es unverantwortlich, an solchen Leuchtturmprojekten festzuhalten, so Pütz.</span></span></span></p>
<p><strong>Der Ausschuss stimmt dem Haushalt mit 14 Ja-Stimmen (5xCDU, 4xSPD, 2xAfD, 1xGrüne, 1xFWGB, 1x Bürgermeister) und 1 Nein-Stimme (1xUWG Jens-Holger Pütz) zu.</strong></p>
<p><strong>Der Ausschuss stimmt dem Stellenplan mit14 Ja-Stimmen (5xCDU, 4xSPD, 2xAfD, 1xGrüne, 1xFWGB, 1x Bürgermeister) und 1 Nein-Stimme (1xUWG Jens-Holger Pütz) zu.</strong></p>
<h3><strong><em>Wirtschaftsplan des Wasserwerks für das Jahr 2026:</em></strong></h3>
<p><strong>Der Ausschuss stimmt diesem Punkt einstimmig zu.</strong> Siehe zu diesem Punkt auch den Bericht zur Sitzung Betriebsausschuss Wasserwerk vom Dezember 2025:</p>
<p><a href="https://www.uwg-bergneustadt.de/blog/betriebsausschuss-wasserwerk-bergstrasse-wird-ende-naechster-woche-ueber-den-winter-fuer-den-verkehr-geoeffnet/">https://www.uwg-bergneustadt.de/blog/betriebsausschuss-wasserwerk-bergstrasse-wird-ende-naechster-woche-ueber-den-winter-fuer-den-verkehr-geoeffnet/</a></p>
<h3><em><strong>Sondernutzungssatzung der Stadt Bergneustadt:</strong></em></h3>
<p>Die Verwaltung hat dem Ausschuss einen Entwurf hierzu vorgelegt. Die Fraktionen sehen zum jetzigen Zeitpunkt jedoch keinen Bedarf, sich damit zu beschäftigen. Auch gibt es Bedenken bzgl. des Inhalts. Der Punkt wird abgesetzt.</p>
<p><em><strong><span style="color: #ff0000;">Bürgermeister Thul bittet die Fraktionen darum, ihm bis Ende März eine schriftliche Stellungnahme zukommen zu lassen, wie denn weiter verfahren werden soll. </span></strong></em></p>
<h3><strong><em>3. Nachtrag vom xx.xx.2026 zur ordnungsbehördlichen Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Gebiet der Stadt Bergneustadt vom 7. Mai 2018:</em></strong></h3>
<p>Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, E-Scooter, Inliner, Skateboards und Ballspielen im Talpark zu verbieten. <strong>Nach einer kurzen Diskussion stimmt der Ausschuss einstimmig dafür, nur die E-Scooter zu verbieten.</strong> Der Rest bleibt wie gehabt.</p>
<h3><em><strong>2. Nachtrag zur Benutzungs- und Gebührensatzung für Unterkünfte für Flüchtlinge, zugewanderte Personen und Obdachlose der Stadt Bergneustadt:</strong></em></h3>
<p data-start="90" data-end="278">Aufgrund wiederholter Vorfälle, wie etwa der unbefugten Nutzung von Räumlichkeiten oder der Beschädigung von Inventar, wurden Regelungen zu den Besucherzeiten in die Satzung aufgenommen.</p>
<p data-start="285" data-end="498">Im Zusammenhang mit möglichen Schäden am Inventar wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass hierfür eine Haftung besteht und die entsprechenden Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) Anwendung finden.</p>
<p data-start="505" data-end="781">Zudem ist festgelegt, dass Verstöße gegen die Satzung oder die Hausordnung geahndet werden können. Ergänzend wird auf die neu überarbeitete Hausordnung verwiesen, die – im Falle einer angemieteten Wohnung – zusätzlich zur Hausordnung des jeweiligen Wohnungseigentümers gilt.</p>
<p data-start="788" data-end="938">Abschließend wurden redaktionelle Anpassungen vorgenommen, da sich durch die neuen Regelungen Änderungen in der Paragraphennummerierung ergeben haben.</p>
<p data-start="788" data-end="938"><strong>Der Ausschuss stimmt diesen Änderungen einstimmig zu.</strong></p>
<h3 data-start="788" data-end="938"><em>Antrag der CDU/FDP-Fraktion betrifft &#8222;Elektronische Stimmenzählung&#8220;:</em></h3>
<p data-start="788" data-end="938">Jonathan Gauer (CDU) stellt kurz den Antrag der CDU/FDP vor. Auf Grund der Dauer der letzten Stadtratssitzung, verursacht durch die vielen &#8222;Geheime Wahl &#8211; Abstimmungen&#8220;, möchte Herr Gauer in Zukunft eine elektronische Abstimmung übder das vorhandene System. Laut seiner aussage würden Kosten von unter 100 EUR anfallen.</p>
<p data-start="788" data-end="938">Jens-Holger Pütz (UWG Bergneustadt) und Wolfgang Lenz (AfD) bitten die Verwaltung, die Kosten zu ermitteln, die durch eine elektronische Zählung (Lizenz Software, usw.) anfallen würden. Auch die rechtliche Seite muss abgefragt werden, da es sich unter anderem um geheime Abstimmungen handelt.</p>
<p>Bürgermeister Thul schlägt vor, dass die Verwaltung die rechtliche Seite (Geheime Wahl Artikel 20 GG) und die Kosten abklärt. In der übernächsten Stadtratssitzung soll dann ggf. ein Testlauf stattfinden.</p>
<p><strong>Der Ausschuss stimmt dem Prüfauftrag mit 14 Ja-Stimmen (4xCDU, 4xSPD, 2xAfD, 1xUWG, 1xGrüne, 1xFWGB, 1xBürgermeister) und 1 Enthaltung (1xCDU Reinhard Schulte) einstimmig zu.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong><em>Euer Lokalpatriot Jens Holger Pütz</em></strong></h4>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>#stadtrat51702: Anfrage zum Stadtrat &#8211; Syrische Flüchtlinge!!!</title>
		<link>https://www.uwg-bergneustadt.de/blog/stadtrat51702-anfrage-zum-stadtrat-syrische-fluechtlinge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jens-Holger Pütz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 14:22:40 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[abgelehnte und geduldete Flüchtlinge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zur nächsten Stadtratssitzung stellt die UWG Bergneustadt nachfolgende Anfrage mit dem Thema syrische Flüchtlinge: Da Bundeskanzler Merz Anfang November die Aussage getätigt hat, er sei für eine rasche Wiederaufnahme von Abschiebungen nach Syrien, wollen wir von Bürgermeister Thul und der Verwaltung wissen, ob es bezüglich Abschiebung von syrischen Flüchtlingen in ihr Heimatland aktuelle Informationen von &#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Zur nächsten <strong>Stadtratssitzung</strong> stellt die <strong>UWG Bergneustadt</strong> nachfolgende <strong>Anfrage</strong> mit dem Thema <strong>syrische Flüchtlinge</strong>:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3322" src="https://www.uwg-bergneustadt.de/wp-content/uploads/2025/11/img_20251117_160352-337x470.jpg" alt="" width="337" height="470" srcset="https://www.uwg-bergneustadt.de/wp-content/uploads/2025/11/img_20251117_160352-337x470.jpg 337w, https://www.uwg-bergneustadt.de/wp-content/uploads/2025/11/img_20251117_160352-734x1024.jpg 734w, https://www.uwg-bergneustadt.de/wp-content/uploads/2025/11/img_20251117_160352-768x1072.jpg 768w, https://www.uwg-bergneustadt.de/wp-content/uploads/2025/11/img_20251117_160352-1100x1536.jpg 1100w, https://www.uwg-bergneustadt.de/wp-content/uploads/2025/11/img_20251117_160352-1467x2048.jpg 1467w, https://www.uwg-bergneustadt.de/wp-content/uploads/2025/11/img_20251117_160352-scaled.jpg 1834w" sizes="auto, (max-width: 337px) 100vw, 337px" /></p>
<p>Da <strong>Bundeskanzler Merz</strong> Anfang November die <strong>Aussage</strong> getätigt hat, er sei für eine rasche <strong>Wiederaufnahme</strong> von <strong>Abschiebungen</strong> nach <strong>Syrien</strong>, wollen wir von <strong>Bürgermeister Thul</strong> und der <strong>Verwaltung</strong> wissen, ob es bezüglich <strong>Abschiebung</strong> von <strong>syrischen Flüchtlingen</strong> in ihr Heimatland aktuelle <strong>Informationen</strong> von der <strong>Bezirksregierung Köln</strong> gibt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.uwg-bergneustadt.de/blog/stadtrat51702-anfrage-zum-stadtrat-syrische-fluechtlinge/">#stadtrat51702: Anfrage zum Stadtrat &#8211; Syrische Flüchtlinge!!!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.uwg-bergneustadt.de">UWG Bergneustadt (Unabhängige Wählergemeinschaft)</a>.</p>
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