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	<title>Klimaschutz - erwähnt auf UWG Bergneustadt (Unabhängige Wählergemeinschaft)</title>
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	<description>UWG Stadtratsfraktion - Stadtrat Bergneustadt</description>
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	<title>Klimaschutz - erwähnt auf UWG Bergneustadt (Unabhängige Wählergemeinschaft)</title>
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		<title>Kommunale Wärmeplanung präsentiert ambitionierte Zukunftsvision</title>
		<link>https://www.uwg-bergneustadt.de/blog/kommunale-waermeplanung-bergneustadt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sven Oliver Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2025 20:30:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bergneustadt]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
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		<category><![CDATA[Wärmeplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Wärmepumpen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kommunale Wärmeplanung Bergneustadt: Strategischer Fahrplan zur Klimaneutralität. 98% Wärmepumpen, energetische Sanierungen &#038; nachhaltige Wärmeversorgung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.uwg-bergneustadt.de/blog/kommunale-waermeplanung-bergneustadt/">Kommunale Wärmeplanung präsentiert ambitionierte Zukunftsvision</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.uwg-bergneustadt.de">UWG Bergneustadt (Unabhängige Wählergemeinschaft)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 8. Dezember 2025 wurde der Endbericht zur Kommunalen Wärmeplanung Bergneustadt erstmals vor dem Bau-, Planung- und Umweltausschuss (BPU) präsentiert. Das umfangreiche Dokument, entwickelt durch die BMU Energy Consulting GmbH unter Leitung von Dr.-Ing. Michael Becker, beschreibt einen konkreten Fahrplan für die klimaneutrale Transformation der Wärmeversorgung bis 2045. Mit dieser strategischen Planung nimmt Bergneustadt eine Vorreiterrolle in der kommunalen Energiewende ein und setzt ein klares Signal für Investitionen in nachhaltige Wärmetechnologien.</p>
<h2>Die Herausforderung: Von Öl und Gas zur klimaneutralen Wärmeversorgung</h2>
<p>Bergneustadts aktuelle Wärmeversorgung ist noch stark auf fossile Energieträger angewiesen. Gas- und Ölheizungen decken kumuliert 88 Prozent des gesamten Wärmebedarfs ab. Erneuerbare Energieträger wie Strom, Umweltwärme und Biomasse machen gegenwärtig nur 11 Prozent aus. Diese Ausgangslage verdeutlicht die Magnitude der vor uns liegenden Aufgabe. Die klassische Heizungslandschaft unserer Stadt muss sich grundlegend verändern, um die ambitionierten Klimaschutzziele der Bundesregierung und des Bundes-Klimaschutzgesetzes zu erreichen.</p>
<p>Der Wärmesektor ist dabei ein entscheidender Hebel für den Klimaschutz. Über die Hälfte der in Deutschland verbrauchten Endenergie wird für die Wärmeerzeugung aufgewendet – in der Stadt Bergneustadt nicht anders. Die Notwendigkeit einer strategischen und durchdachten Planung ergibt sich daher nicht nur aus ökologischen, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen.</p>
<h2>Die Lösung: Wärmepumpen als Rückgrat der Wärmewende</h2>
<div></div>
<div>
<p>Eines der Kernaussagen der Kommunalen Wärmeplanung ist besonders bemerkenswert: <span style="text-decoration: underline;">Nach Aussage von Dr. Becker sollen 98 Prozent der Heizungen langfristig nur mit Wärmepumpen klimaneutral werden.</span> Diese Fokussierung auf dezentrale Stromheizungen, insbesondere Luft-Wasser-Wärmepumpen, entspricht den Erkenntnissen aus Bestands- und Potenzialanalyse und zeigt den realistischen Weg forward für eine Stadt wie Bergneustadt.</p>
</div>
<div>
<p>Besonders erfreulich ist dabei eine weitere Erkenntnis: <span style="text-decoration: underline;">Knapp 95 Prozent aller Gebäude in Bergneustadt sind aus Sicht der Schallemissionen grundsätzlich nach einer Sanierung für Luft-Wasser-Wärmepumpen geeignet.</span> Die Platzverfügbarkeit für Außengeräte stellt in großen Teilen des Stadtgebiets ebenfalls keine erhebliche Restriktion dar. Diese günstigen Voraussetzungen machen deutlich, dass Wärmepumpen für Bergneustadt nicht nur ökologisch, sondern auch praktisch die richtige Wahl sind.</p>
</div>
<h2>Szenarien für 2045:<br />
Dezentrale Versorgung mit Biomasse als Ergänzung</h2>
<div>
<p>Das im Bericht dargestellte Zielszenario für 2045 zeigt eine klare Verteilung der Wärmeversorgung:</p>
</div>
<div>•91 Prozent des Wärmebedarfs wird durch dezentrale strombasierte Heizungen (insbesondere Wärmepumpen) gedeckt</div>
<div>•7 Prozent entfallen auf Biomasse (Holzpellets, Hackschnitzel oder Scheitholz)</div>
<div>
<p>•Nur 1,5 Prozent werden über ein neu zu bauendes Wärmenetz in der Altstadt Bergneustadts bereitgestellt</p>
</div>
<div>Diese Aufteilung widerspiegelt die Realität unserer Stadt. Während Wärmenetze in dicht bebauten Gebieten wirtschaftlich sind, stellen die begrenzte Verfügbarkeit von erneuerbaren Wärmequellen in der unmittelbaren Umgebung und die dezentrale Siedlungsstruktur Wärmenetze als Gesamtlösung in Frage. Die Kläranlage Bergneustadts könnte zwar theoretisch bis zu 16 GWh Wärmeenergie bereitstellen – dies reicht aber nur für einen kleinen Teil der Stadt aus.</div>
<div></div>
<div>
<h2>Sanierungen als Schlüssel zur Effizienz</h2>
<div></div>
<div>Neben dem Heizungswechsel ist die energetische Sanierung von Gebäuden ein ebenso wichtiger Baustein der Wärmewende. Für Bergneustadt konnte ein Sanierungspotenzial von 38 Prozent bezogen auf den Wärmebedarf identifiziert werden. Durch die Reduzierung des Wärmebedarfs durch Wärmedämmung, moderne Fenster und verbesserte Gebäudehüllen sinkt nicht nur der Energieverbrauch, sondern auch die notwendige Leistung der späteren Wärmepumpen. Dies führt zu wirtschaftlicheren Systemen und höherer Effizienz.</div>
<div></div>
<h2>Konkrete Maßnahmen für die Umsetzung</h2>
<div></div>
<div>Die Kommunale Wärmeplanung Bergneustadt empfiehlt eine breite Palette von Maßnahmen:</div>
<div>
<p>Infrastrukturelle Maßnahmen:</p>
</div>
<div>•Gasnetzstrategie: Der Gasnetzbetreiber sollte aufzeigen, wie eine potenzielle Stilllegung des Erdgasnetzes durchzuführen ist</div>
<div>•Stromnetzplanung: Der Stromnetzbetreiber wird aufgefordert, eine Zielnetzplanung durchzuführen, um den Zubau von Wärmepumpen zu unterstützen</div>
<div>•Energieleitplanung und integrierte Tiefbauplanung zur Koordination der Infrastrukturausbau</div>
<div>Kommunale Maßnahmen:</div>
<div>•Digitale Bügerinformation über die Wärmewende auf der Webseite der Stadt</div>
<div>•Informationsveranstaltungen zu Gebäudesanierungen für Bürgerinnen und Bürger</div>
<div>•Lokale Leuchtturmprojekte der Kommune als Vorbilder</div>
<div>•Gesamtstrategie zur Wärmebedarfsreduktion kommunaler Liegenschaften</div>
<div>•Zusammenarbeit mit lokalen Energieversorgern bei Heizungschecks und Austauschprogrammen</div>
<h2>Eine verbindliche Planungsgrundlage für alle</h2>
<p>Die Kommunale Wärmeplanung Bergneustadt schafft erstmals eine rechtsverbindliche strategische Planungsgrundlage für die Transformation des Wärmesektors. Das Wärmeplanungsgesetz (WPG) verpflichtet Kommunen zu dieser Planung – Bergneustadt erfüllt damit eine gesetzliche Verpflichtung und schafft gleichzeitig Planungssicherheit für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Energieversorger.<br />
Wichtig zu verstehen: Der Wärmeplan selbst ist zwar nicht unmittelbar verbindlich und begründet keine einklagbaren Rechte oder Pflichten. Allerdings bildet er die Grundlage für weitere kommunale Entscheidungen, besonders bei der Integration in die Bauleitplanung. Gleichzeitig müssen Entscheidungen über die Ausweisung von Wärmeversorgungsgebieten die Ergebnisse der Wärmeplanung berücksichtigen.</p>
<h2>Aktualisierung alle fünf Jahre</h2>
<div>Der Wärmeplan ist nicht statisch. Die Kommunale Wärmeplanung Bergneustadt muss spätestens nach fünf Jahren überprüft und bei Bedarf aktualisiert werden. Dies ermöglicht es, neue Technologien, geänderte Rahmenbedingungen und den Fortschritt bei der Umsetzung zu berücksichtigen.</div>
<h2>Ausblick: Wärmewende braucht Engagement aller Akteure</h2>
<div>Die Umsetzung der Wärmewende in Bergneustadt ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Sie betrifft die Stadtverwaltung, die Energieversorger, Wohnungsbaugesellschaften, Handwerksbetriebe, Finanzinstitute und vor allem die Bürgerinnen und Bürger. Nur durch koordiniertes Handeln aller Akteure – mit klaren Rollen und gemeinsamen Zielen – kann die Transformation gelingen.</div>
<div><span style="text-decoration: underline;">Der Bericht vom 8. Dezember 2025 ist daher nicht das Ende, sondern der Beginn einer intensiven Umsetzungsphase. </span></div>
<div></div>
<div>Die nächsten Jahre werden entscheidend sein, um die in der Kommunalen Wärmeplanung Bergneustadt beschriebenen Ziele in die Realität umzusetzen. Mit der notwendigen Unterstützung, Investitionen und dem Engagement aller Beteiligten kann Bergneustadt zeigen, dass eine klimaneutrale Wärmeversorgung möglich ist – nicht irgendwann 2045, sondern bereits vorher. Die Bürgerschaft muss dafür selber und freiwillig aggieren.</div>
<div>Die Wärmewende ist eine Chance für Bergneustadt: für Klimaschutz und für eine lokale Wertschöpfung durch Handwerk und Dienstleistungen. Wir sollten nur immer die Preise für unsere Bürger im Blick behalten. Am Ende wird die Energiewende ansonsten nicht alle mitnehmen, wenn die soziale Komponente missachtet wird!</div>
</div>
<div>
<strong>Download:</strong> <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.uwg-bergneustadt.de/wp-content/uploads/2025/12/20251209_kommunale_waermeplanung_bergneustadt_endbericht.pdf" target="_blank" rel="noopener">Endbericht Kommunale Wärmeplanung in Bergneustadt</a></span></div>
<h3>Für die UWG Bergneustadt nahm Sven Oliver Rüsche an der Sitzung teil:</h3>
<div><img decoding="async" class="alignleft wp-image-3397" src="https://www.uwg-bergneustadt.de/wp-content/uploads/2025/12/sven-oliver-ruesche_uwg-stadtverordneter-in-bergneustadt.jpg" alt="UWG Stv. Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Stadtrat Bergneustadt." width="150" height="193" srcset="https://www.uwg-bergneustadt.de/wp-content/uploads/2025/12/sven-oliver-ruesche_uwg-stadtverordneter-in-bergneustadt.jpg 413w, https://www.uwg-bergneustadt.de/wp-content/uploads/2025/12/sven-oliver-ruesche_uwg-stadtverordneter-in-bergneustadt-366x470.jpg 366w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Sven Oliver Rüsche ist Stadtverordneter und Mitglied der Unabhängigen Wählergruppe Bergneustadt (UWG). Als selbstständiger Unternehmer bringt er langjährige praktische Erfahrung in wirtschaftlichen und kommunalen Fragen mit. Seine Arbeit zeichnet sich durch Klartext, Unabhängigkeit und Verlässlichkeit aus.<br />
Innerhalb der UWG Bergneustadt, die ohne Parteibindung und Stallorder arbeitet, engagiert sich Rüsche für die unmittelbare Interessensvertretung der Bürgerinnen und Bürger. Er ist bekannt dafür, auch unbequeme Probleme anzusprechen und nicht-parteiische Lösungen zu verfolgen.Rüsche ist verheiratet, Vater von zwei erwachsenen Söhnen und lebt in Belmicke. Er schreibt regelmäßig zu politischen Themen auf seinem Blog und analysiert kommunale Entscheidungen mit Fokus auf Wirtschaftskompetenz und nachhaltige Entwicklung.</p>
<p>Kontakt und weitere Informationen: <a href="https://politik.ruesche.de/" target="_blank" rel="noopener">politik.ruesche.de</a></p>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Bericht von der Stadtratssitzung vom 30.11.2022</title>
		<link>https://www.uwg-bergneustadt.de/blog/bericht-von-der-stadtratssitzung-vom-30-11-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sven Oliver Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Dec 2022 12:46:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bergneustadt]]></category>
		<category><![CDATA[Brandschutzbedarfsplan]]></category>
		<category><![CDATA[Detlef Kämmerer]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Grundschule Wiedenest]]></category>
		<category><![CDATA[Heike Schmid]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtrat Bergneustadt]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenbeleuchtung]]></category>
		<category><![CDATA[UWG Bergneustadt]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbürosteuer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bericht von der Stadtratssitzung vom 30.11.2022. Haushaltsplan 2023 wird erst im Januar 2023 abgestimmt. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.uwg-bergneustadt.de/blog/bericht-von-der-stadtratssitzung-vom-30-11-2022/">Bericht von der Stadtratssitzung vom 30.11.2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.uwg-bergneustadt.de">UWG Bergneustadt (Unabhängige Wählergemeinschaft)</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Bericht: Jens-Holger Pütz</strong></em></p>
<p>18.00 Uhr : Beginn der Stadtratssitzung</p>
<p><strong>Wirtschaftsplan des Wasserwerks:</strong> Der dem Protokollbuch des Rates als Anlage beigefügte Wirtschaftsplan 2023 wird beschlossen. Die Verzinsung des langfristigen Vermögens (Anlagenvermögen) wird mit 3,0% geplant. Über die Verwendung des sich beim Jahresabschluß ergebenden Gewinns wird zu gegebener Zeit entschieden. Bei der Wassergeldnachkalkulation 2023 wird, sofern überhaupt erforderlich, eine Stammkapitalverzinsung von 3,0% angesetzt. Der Stadtrat stimmt dem einstimmig zu.</p>
<p><strong>Wettbürosteuer:</strong> Die Satzung über die Erhebung einer Wettbürosteuer in der Stadt Bergneustadt vom 12. Juli 2018 wird aufgehoben und mit Wirkung vom 1. Januar 2023 außer Kraft gesetzt. Damit wird einem Gerichtsbeschluss gefolgt. Dies hat keine Auswirkungen auf den Haushalt, da wir keine Wettbüros hatten. Der Stadtrat stimmt dem einstimmig zu.</p>
<p><strong>Klassenbildung im Primarbereich:</strong> Der Stadtrat beschließt einstimmig, dass für das Schuljahr 2023/2024 acht Grundschulklassen gebildet werden, davon jeweils zwei Klassen für die Grundschule Hackenberg und die Grundschule Wiedenest. Die Sonnenschule Auf dem Bursten erhält vier Klassen, davon eine für den bekenntnisgeprägten Teilstandort der KGS.</p>
<p><strong>Brandschutzbedarfsplan (BSBP) für die Jahre 2023 &#8211; 2027:</strong> Bereits im Feuerwehrausschuss wurde dieser Punkt eingehend vorgetragen, diskutiert und einstimmig beschlossen. Durch den BSBP haben die Städte und Gemeinden den örtlichen Verhältnissen entsprechende leistungsfähige Feuerwehren zu unterhalten, um Schadenfeuer zu bekämpfen sowie bei Unglücksfällen und bei solchen öffentlichen Notständen Hilfe zu leisten, die durch Naturereignisse, Explosionen oder ähnliche Vorkommnisse verursacht werden.</p>
<p><strong>Förderantrag für die Implementierung eines Energiemanagements:</strong> Ein Energiemanagementsystem kann nur durch die zusätzliche Bereitstellung finanzieller und personeller Ressourcen umgesetzt werden. Die Stadt muss je nach Einstufung ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit (Haushaltssicherung) zwischen 10% &#8211; 30% an den Kosten beteiligen. Der Stadtrat stimmt dem zu.</p>
<p><strong>Straßenbeleuchtung, Einschränkung der Schaltzeiten:</strong> Bürgermeister Thul, CDU, SPD, Grüne, FDP und FWGB beschließen eine Einschränkung der Schaltzeiten der Straßenbeleuchtung von 23.00 Uhr auf 22.00 Uhr und von 5.30 Uhr auf 6.00 Uhr. Die UWG Bergneustadt hält dies unter dem Sicherheitsgesichtspunkt für falsch, weil zum Beispiel um 22.00 Uhr die Spätschicht zu Ende ist und um 6.00 Uhr die Frühschicht beginnt.</p>
<p>Und im Winter ist es zu diesen Zeiten dunkel. Daher beantragt die UWG eine Unterscheidung der Schaltzeiten nach Sommer und Winter. Im Sommer kann man das Licht theoretisch ausmachen und im Winter, der dunklen Jahreszeit, sollte man die Schaltzeiten so belassen, wie sie sind. Die SPD würde den Punkt gerne in den Bau- und Planungsausschuss und den Umweltausschuss verweisen.</p>
<p><strong>Heike Schmid</strong> (CDU) schlägt vor, kurzfristige Sondersitzungen einzuberufen, für den Umwelt- und Zukunftsausschuss würde sie dies auf jeden Fall tun. <strong>Detlef Kämmerer</strong> (SPD) will aber keine kurzfristige Sondersitzung des Bau- und Planungsausschuss einberufen. Bei den vom Bürgermeister Thul durchgeführten Abstimmungen geht es drunter und drüber.</p>
<p>Der Antrag von unserem Fraktionsvorsitzenden <strong>Jens-Holger Pütz</strong> sämtliche Aspekte in den Ausschüssen zu erläutern, wo zu Beginn auch große Teile der anderen Parteien für waren, wird, bei einer Ja-Stimme und zwei Enthaltungen aus UWG-Reihen, abgelehnt. Daraufhin wird der Verwaltungsvorschlag, die Schaltzeiten zu kürzen, abgestimmt.</p>
<p>Bis auf die UWG und Thomas Gothe (CDU) stimmen alle gegen den Sicherheitsaspekt und für den Verwaltungsvorschlag, ihnen scheint der Sicherheitsaspekt egal zu sein. Daher wird es in Zukunft gerade in der dunkleren Jahreszeit nach ein Stück weit dunkler. Geld scheint leider für die Befürworter wichtiger zu sein als die Sicherheit der Bürger.</p>
<p><strong>Antrag der SPD betr. Ausbau der Grundschule Sonnenschule Auf dem Bursten:</strong> Die Stadt wird beauftragt eine Planung für die Ermöglichung eines vierzügigen Schulbetriebs vorzunehmen und Räumlichkeiten zu modernisieren. Das Gebäude der OGS und der Stadtbücherei wird in seiner Gesamtheit zu einem modernen Lernzentrum für die Nachmittagsbetreuung umgebaut. Die Planung erfolgt in enger Abstimmung mit der Schulgemeinschaft vor Ort.</p>
<p>Nach einer kontroversen Diskussion wird der Antrag bei Stimmengleichheit (17 Ja und 17 Nein) abgelehnt. SPD, FDP, Grüne und UWG stimmen für den Antrag und CDU, FWGB und der Bürgermeister Thul stimmen gegen den Antrag.</p>
<p><strong>Antrag der SPD betr. Ausbau der Grundschule Wiedenest:</strong> Die Stadt Bergneustadt wird beauftragt umgehend eine Planung zum Ausbau der Grundschule Wiedenest für die Ermöglichung eines dreizügigen Schulbetriebs und zur Sicherung des Rechts auf Ganztagsbetreuung ab 2026 aufzustellen und einen solchen Erweiterungsbau zügig fertigstellen zu lassen. Der Stadtrat stimmt dem einstimmig zu.</p>
<p><strong>Antrag der SPD betr. Bewahrung von Löschteichen als Biotope:</strong> Nach längerer kontroverser Diskussion stellt die CDU einen Antrag zur Geschäftsordnung, diesen Antrag in den Ausschuss zu verweisen. Dieser Antrag wird mit 19 Stimmen (SPD, UWG, FDP, Grüne, FWGB) zu 15 Stimmen (Bürgermeister Thul, CDU, Hans Helmut Mertens) abgelehnt. Danach wird über die Bewahrung von Löschteichen als Biotope abgestimmt. Dieser Antrag wird mit 20 Ja-Stimmen (SPD, UWG, FDP, Grüne, FWGB und Hans Helmut Mertens) gegen 14 Nein-Stimmen (Bürgermeister Thul und die CDU) befürwortet.</p>
<p><strong>Anfrage der UWG Bergneustadt betr. Verkehrsübungsplatz/Fahrradübungsplatz an der Jahnstraße:</strong> Die Verwaltung teilt dem Rat mit, dass eine notdürftige Herrichtung des Platzes (Markierungen nachziehen, Schilder ausbessern, Teer ausbessern, Platz säubern) ca. 8.000 EUR bis 10.000 EUR kosten würde. Eine komplette Wiederherstellung mit einer neuen Asphaltdecke würde ca. 30.000 EUR kosten.</p>
<figure id="attachment_1543" aria-describedby="caption-attachment-1543" style="width: 721px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.uwg-bergneustadt.de/wp-content/uploads/2022/12/uwg-anfrage_verkehrsuebungsplatz_bergneustadt2022.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-1543" src="https://www.uwg-bergneustadt.de/wp-content/uploads/2022/12/uwg-anfrage_verkehrsuebungsplatz_bergneustadt2022-721x1024.png" alt="UWG Anfrage Verkehrsübungsplatz Bergneustadt." width="721" height="1024" srcset="https://www.uwg-bergneustadt.de/wp-content/uploads/2022/12/uwg-anfrage_verkehrsuebungsplatz_bergneustadt2022-721x1024.png 721w, https://www.uwg-bergneustadt.de/wp-content/uploads/2022/12/uwg-anfrage_verkehrsuebungsplatz_bergneustadt2022-211x300.png 211w, https://www.uwg-bergneustadt.de/wp-content/uploads/2022/12/uwg-anfrage_verkehrsuebungsplatz_bergneustadt2022-768x1090.png 768w, https://www.uwg-bergneustadt.de/wp-content/uploads/2022/12/uwg-anfrage_verkehrsuebungsplatz_bergneustadt2022.png 1010w" sizes="(max-width: 721px) 100vw, 721px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1543" class="wp-caption-text">UWG Anfrage Verkehrsübungsplatz Bergneustadt.</figcaption></figure>
<p>Euer Lokalpatriot<br />
Jens-Holger Pütz</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.uwg-bergneustadt.de/blog/bericht-von-der-stadtratssitzung-vom-30-11-2022/">Bericht von der Stadtratssitzung vom 30.11.2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.uwg-bergneustadt.de">UWG Bergneustadt (Unabhängige Wählergemeinschaft)</a>.</p>
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